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Meldungen von Copernicus zum Klimawandel in Europa

10.09.2026: August 2026 zählt zu den heißesten Monaten seit Beginn der Messungen

Der August 2026 war nach Angaben des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus gemeinsam mit dem Juli 2023 der weltweit heißeste jemals gemessene Monat. Die globale Durchschnittstemperatur lag 1,65 °C über dem vorindustriellen Niveau und damit erstmals seit November 2025 wieder oberhalb der Marke von 1,5 °C. 

 

Auch Europa war stark betroffen. Westeuropa erlebte den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Bereits seit Mai traten in vielen Regionen außergewöhnlich frühe und lang anhaltende Hitzewellen auf. Gleichzeitig litten große Teile West-, Mittel- und Osteuropas unter Trockenheit und Dürre. Besonders niedrige Wasserstände wurden unter anderem am Rhein und an der Donau registriert. 

 

Copernicus weist zudem auf außergewöhnlich hohe Meerestemperaturen hin. Die Oberflächentemperatur der Ozeane erreichte im August einen Rekordwert für diesen Monat. Wissenschaftler sehen darin ein weiteres deutliches Zeichen für die fortschreitende globale Erwärmung. 

 

Die aktuellen Daten zeigen erneut, dass die Folgen des Klimawandels längst auch in Europa spürbar sind und sich auf Menschen, Wirtschaft und Ökosysteme auswirken. 

 

Quelle: Copernicus: August was the world’s joint hottest month on record, pushing global temperatures back above 1.5°C above pre-industrial levels | Copernicus

 

 

09.07.2026: Rekordwarmer Juni in Westeuropa 

Der Juni 2026 war laut dem Copernicus Climate Change Service (C3S) der wärmste Juni, der jemals in Westeuropa gemessen wurde, und weltweit der zweitwärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. In vielen Regionen wurden außergewöhnlich hohe Temperaturen registriert, begleitet von einer ausgeprägten Hitzewelle. 

 

Als wesentliche Ursache nennt Copernicus die ungewöhnlich hohen Meeresoberflächentemperaturen (Sea Surface Temperatures, SSTs). Im westlichen Mittelmeer wurden für einen Juni die höchsten jemals gemessenen Wassertemperaturen verzeichnet. Die warmen Meeresflächen verstärken Hitzewellen an Land und beeinflussen Wetter- und Klimamuster in weiten Teilen Europas. 

 

Die aktuellen Daten bestätigen den bereits im Copernicus-Klimabericht beschriebenen Trend einer beschleunigten Erwärmung Europas. Besonders Westeuropa und der Mittelmeerraum sind zunehmend von extremen Hitzeereignissen betroffen. Die Entwicklung verdeutlicht erneut die Bedeutung wirksamer Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. 

 

Quelle: Copernicus Climate Change Service (C3S) 

 

 

03.05.2026: Klimawandel in Europa: Beschleunigte Veränderungen und regionale Unterschiede

Laut dem aktuellen Klimabericht von Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie erlebt Europa seit 1980 eine deutlich schnellere Erwärmung als andere Kontinente. Die Durchschnittstemperaturen liegen mittlerweile etwa 2,5 °C über dem vorindustriellen Niveau. Copernicus ist ein Erdbeobachtungssystem, das von der EU-Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) betrieben wird.

 

Innerhalb Europas verläuft die Erwärmung nicht gleichmäßig. Ost- und Südosteuropa sowie Teile Zentraleuropas, einschließlich der Alpen, verzeichnen mit 0,5 bis 1,0 °C pro Jahrzehnt eine deutlich höhere Erwärmungsrate als West- und Südwesteuropa. Besonders das Mittelmeer gilt als „Hotspot“ der Klimaerwärmung. Marine Hitzewellen treten dort inzwischen regelmäßig auf und sind keine Ausnahmeerscheinungen mehr.

 

Der Bericht nennt als Folgen zahlreiche extreme Wetterereignisse, darunter Hitzewellen, Waldbrände und erhöhte Meeresoberflächentemperaturen. Diese Entwicklungen wirken sich nicht nur auf die Biodiversität und die Gletscher Europas aus, sondern unterstreichen auch die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung.

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Veröffentlichung

Do, 10. September 2026

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