Klimaanpassung
Wie kann man einen Garten trotz häufiger Trockenzeiten wassersparend bewirtschaften?
Pflanzenauswahl
Verwenden Sie Stauden, Sträucher und Kräuter, die mit wenig Wasser auskommen, z.B. Lavendel, Salbei, Fetthenne, Sonnenhut; sie sind größtenteils besser an klimatische Bedingungen angepasst und benötigen weniger Pflege und Wasser (trockenresistente Pflanzen)
Bodenverbesserung
Bedecken Sie den Boden mit Mulch (z.B. Rindenmulch, Grasschnitt, Stroh), um die Verdunstung zu verringern und Unkraut zu unterdrücken. Organische Substanz, vorwiegend Kompost, verbessert die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens.
Wasserbedarf senken und wassersparende Bewässerungstechniken
Bewässern Sie lieber selten, dafür durchdringend – so werden die Wurzeln angeregt, tiefer zu wachsen. Morgens oder abends gießen reduziert die Wasserverdunstung. Tröpfchenbewässerung oder Sickerschläuche sind effizienter als das Bewässern mit Schlauch oder Gießkanne, da das Wasser direkt an die Wurzeln gelangt.
Regen- und Brauchwasser nutzen
Sammeln Sie Regenwasser von Dachflächen in einer Regentonne und verwenden Sie es zur Gartenbewässerung. Für größere Flächen lohnt sich eine unterirdische Regenwasserzisterne. Grauwasser (z.B. aus dem Handwaschbecken, sofern keine schädlichen Zusätze enthalten sind) kann für Zierpflanzen verwendet werden.
Flächengestaltung
Rasen benötigt viel Wasser. Ersetzen Sie Teile durch Staudenbeete oder Wildblumenwiesen. Bäume, Sträucher oder Pergolen reduzieren die Sonneneinstrahlung und bewahren die Feuchtigkeit. Dichte Pflanzungen beschatten den Boden und verringern die Verdunstung.